Einführung ins Spiel Black Jack

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Blackjack ist eines der bekanntesten Glücksspiele überhaupt. In Casinos rund um die Welt spielen es Damen und Herren mit Eifer, denn es ist abwechslungsreich, unterhaltsam und leicht zu erlernen. Auch Online Blackjack erfreut sich großer Beliebtheit, denn so lässt sich ganz bequem von daheim spielen. Doch dieses Glücksspiel ist nicht nur sehr berühmt, sondern auch überaus alt. Es geht zurück auf das französische Kartenspiel Vingt-et-un, welches im 18. Jahrhundert die Adligen am französischen Hof spielten. Seit diesem Zeitpunkt sind die Spielregeln stets ein wenig abgeändert worden, weshalb es heute eine Variantenvielfalt an Blackjack-Spielen gibt.

Wie viele Blackjack-Versionen gibt es?

Es ist schwer zu beziffern, wie viele Blackjack-Varianten existieren. Stetig kommen neue heraus, sodass die Anzahl kontinuierlich steigt. Zu den bekanntesten Varianten gehören das Europäische Black Jack, Atlantik City Black Jack und Las Vegas Black Jack. Die einzelnen Varianten wiederum unterscheiden sich ein wenig in den Spielregeln und in den Auszahlungsraten des Spiels oder im Hausvorteil. Der Hausvorteil beschreibt die Differenz zwischen den echten Wahrscheinlichkeiten auf einen Gewinn und der Auszahlung eines Gewinns. Kurzum: Je niedriger der Hausvorteil, desto höher ist die Chance für die Spieler, zu gewinnen. Wer das grobe Regelwerk von Blackjack verstanden hat, kann nach einer kurzen Einführung leicht jede Variante des Kartenspiels spielen. Dieses hat folgendes Grundregelwerk: Es sitzen bis zu sieben Spieler an einem halbkreisförmigen Tisch. An der geraden Seite befindet sich der Croupier, der auch Bankhalter, Dealer oder Kartengeber heißt. Das Spiel erfolgt für gewöhnlich mit mehreren Paketen französischer Spielkarten zu je 52 Blatt. Jede Karte steht für einen Punktewert. Ziel ist es, mit zwei oder mehr Karten dichter an die 21 Punkte zu gelangen als der Croupier. Die 21 dürfen nicht überschritten werden.

Was bedeutet weiche und harte Hand?

Es gibt beim Blackjack eine Aufteilung in harte und weiche Hände. Ein Ergebnis aus zwei Karten trägt den Namen harte Hand, wenn zu dem Ergebnis kein Ass gehört. Ein Beispiel dafür wäre: 10 und 6 = harte 16. Die harte Hand hat das Risiko, dass mit dem Ziehen von nur einer weiteren Karte die 21 überschritten werden kann. Eine weiche Hand ist somit eine Hand aus zwei Karten, von denen eine ein Ass aufweist. Ein Beispiel: Ass und 5 = weiche 16. Im Unterschied zur harten Hand kommt es durch ein erstes Ziehen einer weiteren Karte nicht zum Übertreten. Der Spieler kann seine Hand demnach nur verbessern. Der Grund dafür liegt darin, dass im Blackjack das Ass für die 11 und die 1 steht. Erfahrene Spieler geben den Tipp, stets eine Karte zu ziehen, wenn nur acht Punkte in der Hand liegen. Zudem ist ein Hit empfehlenswert, sobald der Croupier einen hohen Wert erreicht. Immerhin geht es darum, diesen zu schlagen. Es ist besser, keine weitere Karte zu verlangen, wenn der Spieler bereits 17, 19 oder 20 Punkte hat. Das Risiko wäre ansonsten hoch, die 21 zu überschreiten.

Blackjack spielen
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Was ist mit Hit und Stand gemeint?

Mit Hit ist gemeint, dass der Spieler eine weitere Karte verlangt. Stand hingegen bedeutet, dass keine weitere Karte gewollt wird. Für den Croupier gibt es eine simple Regel: Hat er 17 oder mehr Punkte in der Hand, muss er stehenbleiben. Er zieht eine weitere Karte, wenn er 16 oder weniger Punkte hat. Für den Spieler existiert solch eine Regel nicht. Er muss selbst kalkulieren, ob er Hit oder Stand wählt. Diese Entscheidung ist nicht immer ganz einfach, da sie Glück und Kalkulationsvermögen bedarf. Doch gerade hier liegt natürlich der Spaß am Spielen.

Double und Split beim Black Jack: Was steckt dahinter?

Der Double oder Double Down ist ein Spielzug, den Spieler zumeist anwenden, wenn ihre Lage sehr aussichtsreich ist. Er erfolgt dann, wenn alle Spieler bereits zwei Karten erhalten haben. Jetzt hat der Spieler die Option, seinen Einsatz zu verdoppeln. Dafür muss er allerdings eine weitere Karte annehmen. Häufig wählen erfahrene Spieler den Double, wenn ihre Hand zwischen 9 und 11 aufweist. Ähnlich wie der Double zählt auch der Split zum Standardrepertoire der Kartenspieler. Dieser Spielzug ist möglich, sobald der Spieler in der ersten Runde des Ausgebens zweimal eine Spielkarte mit dem gleichen Wert erhält. Der Spieler darf nun aufsplitten und mit zwei separaten Händen spielen. Kurzum: Zu jeder der beiden Karten bekommt er eine neue Karte. Nun liegen zwei Hände vor ihm. Für die zusätzliche Hand muss der Spieler einen Wetteinsatz in der Höhe legen, den er für die erste Hand nutzt.

Ist es besser, Single Deck oder Double Deck Black Jack zu spielen?

Ein Single Deck bedeutet, dass Sie nur mit einem Kartensatz und demnach mit 52 Karten spielen. Beim Double Deck Black Jack sind es dementsprechend zweimal 52 Karten. Die Grundregel lautet: je weniger Decks, desto besser. Zwar kann es mehr Freude bereiten, mit mehreren Decks zu spielen, aber statistisch gesehen sinken dadurch die Gewinnchancen. So liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Blackjack bei einem Single-Deck-Spiel bei 4,83 Prozent. Bei einem Double-Deck-Spiel beträgt sie 4,78 Prozent. Sicherlich ist der Unterschied gering, aber er führt dazu, dass es diese Grundregel im Blackjack gibt.

Match the dealer: Was ist das für eine Nebenwette beim Black Jack?

Einige Spieler möchten ihr Blackjack-Spiel noch aufregender gestalten. Dies ist mit sogenannten Side Bets oder Nebenwetten möglich, für die Sie neben dem regulären Einsatz für Ihre Karten einen weiteren Einsatz machen. Eine dieser Nebenwetten ist „Match the Dealer“. Es ist eine Variante des Las Vegas Black Jacks, die sich einer gewissen Beliebtheit erfreut. Wie die Bezeichnung „Match the Dealer“ erahnen lässt, wetten Sie darauf, dass eine oder zwei Ihrer ersten Karten mit denen des Croupiers übereinstimmen. Passiert dies, gewinnen Sie die Nebenwette. Es kann sich durchaus lohnen, diese Wette abzuschließen. Sie bereichert das Spiel und gestaltet es peppiger, ohne ein großes Risiko in Kauf zu nehmen.