Macht uns die Wearable-Technologie gesünder?

Macht Ihr Wearable Sie gesünder?
Quelle: Pixabay

Die Wearable-Technologie ist so beliebt wie noch nie. Weltweit sind Smartwatches, Fitnessbänder und andere Geräte, die man am Körper trägt, ein Riesenhit. Aktuellen Statistiken zufolge wurde allein in den USA die atemberaubende Menge von um die 17 Millionen Wearables verkauft. Demnach besitzt jeder Sechste ein solches Gerät.

Das sind aus verschiedenen Gründen tolle Neuigkeiten, nicht zuletzt deshalb, weil es zeigt, dass wir mehr als je zuvor auf unsere eigene Gesundheit achten. Aber heißt das dann auch, dass die Amerikaner heute so gesund wie noch nie sind? Leider belegen dieselben Statistiken, dass zwar immer mehr Menschen sich Fitness- und Gesundheits-Wearables zulegen, sie aber auch ganz schnell wieder das Interesse an ihren Geräten verlieren. Warum?

Es bleibt viel zu wünschen übrig

Eine Untersuchung von Endeavor Partners, einem in Massachusetts ansässigen Unternehmen, befasste sich mit den Gewohnheiten von Wearable-Nutzern. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind, gelinde gesagt, interessant. Demnach nutzt mindestens ein Drittel aller Leute das Fitnessband bereits nach sechs Monaten nicht mehr. Dieses Ergebnis scheint nahezulegen, dass die Anwender einfach das Interesse verlieren, die Nase voll haben oder sich nicht mehr um ihre Gesundheit kümmern. Aber die Statistiken zeigen noch viel mehr, als auf den ersten Blick ersichtlich ist.

Zuerst einmal muss man festhalten, dass die Untersuchung Produkte auslässt, die als notwendig gelten, zum Beispiel Hörgeräte oder Herzfrequenzmonitore, auf die die Betroffenen angewiesen sind. Die Untersuchung konzentriert sich stattdessen auf optionale Geräte, die die Leute für ihre eigenen Zwecke gekauft haben.

Anwender haben die Geräte aus zwei Hauptgründen nicht mehr tragen wollen. Erstens wurde die Messgenauigkeit dieser Geräte in Frage gestellt und zweitens waren sie ausgesprochen unpraktisch. Genauer gesagt hatten viele einfach den Eindruck, dass das Gerät nicht nur bei der Zählung der Schritte versagte, sondern auch viel zu oft aufgeladen werden musste. Viele, die ihr Wearable nicht mehr wollten, haben sich danach allerdings ein neueres und besseres Modell zugelegt.

Mehr Möglichkeiten, mehr Interesse

Allerdings hat die Wearable-Technologie seit ihren Anfängen vor etwa zehn Jahren einen langen Weg zurückgelegt, und da sich seit den ersten Smartwatches viel getan hat, wächst auch das Interesse der Nutzer. Heute verfügen die meisten Geräte über GPS-Systeme, Herzfrequenzmesser und vieles mehr und liefern den Anwendern somit einen sehr viel größeren Mehrwert. Viele der auf dem Markt verfügbaren Produkte bieten jetzt beispielsweise die Möglichkeit, Daten in den sozialen Medien zu teilen, was natürlich den Anreiz erhöht, seine Fitnessziele auch zu erreichen.

Einige neuere Smartwatch-Designs konzentrieren sich auch nicht mehr einfach nur auf Fitness. Man kann mit ihnen zum Beispiel auf Seiten wie Jackpot City Casino online spielen, im Internet surfen, Textnachrichten verschicken und vieles mehr. Diese Weiterentwicklungen sind mitverantwortlich dafür, dass Wearables inzwischen viel besser angenommen werden und immer mehr Menschen diese Geräte auch wirklich nutzen. Und da die Technologie dahinter sich nach wie vor weiterentwickelt, dürften diese Geräte in Zukunft nur auf noch größere Akzeptanz stoßen.

Wo geht die Reise hin?

Dass sich die Wearable-Technologie weiterentwickelt und in immer interessantere und faszinierendere Bereiche vorstößt, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Es wird bereits mit in Kleidung integrierten Geräten experimentiert, die den Nutzern einen noch größeren Komfort bieten sollen. Hier und da tauchen inzwischen in Laufschuhe eingebaute Tracker auf und geben uns einen Vorgeschmack von dem, was die Zukunft für uns bereithält.

Auch von Kleidung mit sogenannten „Smart Threads“ ist die Rede. Damit soll es möglich sein, ein Training so detailliert und konkret wie nie zuvor zu analysieren. Konsequenterweise werden all diese Elemente wohl schon in naher Zukunft gemeinsam genutzt werden, um ein Training zu ermöglichen, das so zielgerichtet und personalisiert sein wird, wie wir es bisher noch nicht erlebt haben. Ob uns das allerdings auch gesünder macht, ist fraglich. Erst die Zukunft wird zeigen, ob eine Erfolgsmessung über Wearables allein uns dazu bewegen kann, den Allerwertesten von der Couch hochzubekommen.

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